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Kontrastmittel

Von adrianadamiok · 12. June 2011 · Archiv

Kontrastmittel

Kontrastmittel:

  • müssen folgende Kriterien erfüllen:
  • keine Toxizität
  • schnelle Ausscheidung aus dem Körper
  • Anreicherung nur im darzustellenden Organ
  • Gute Verträglichkeit ohne lok. Reizerscheinungen​

Die einzelnen Arten der Kontrastmittel teilen sich auf in:

  • wasserlösliche, jodhaltige: meistverwendet; leiten sich von Trijodbenzoesäure ab; renale Ausscheidung
  • ionische: häufiger allergische Reaktionen
  • nichtionische KM dissozieren nicht in wasser, haben dh wenig Nebenwirkungen, sind jedoch aufwendig herzustellen und teuer
  • Magen-Darm-Trakt: Barium + Luft/CO2 (Doppelkontrastàein positives und ein negatives Kontrastmittel; Cave: Perforationàbei leisestem Verdacht: KEIN Barium!!!!);
  • Hypotonus durch Buscopan (alternativ: Glukagon)
  • MR-Kontrastmittel: Gadolinium-DTPA ®Verkürzung von T1 und T2​

**Risiken (**Unverträglichkeitsreaktionen):

  • Stadium I (Exanthem);
  • Stadium II (GI-Beschw.);
  • Stadium III (Schock);
  • Stadium IV (Herz-Kreislauf-Stillstand)

Vorsichtsmaßnahmen

  • Anamnese,
  • medikamentöse Allergieprophylaxe,
  • Bereithalten einer Notfalleinheit,
  • venöser Zugang,
  • niemals „Vortesten" (könnte auch „sensibilisieren" sagen...)

Gegenazeige:

  • Akutes Nierenversagen (Kreatinin-Kontrolle)
  • Thyreotoxische Krise (20-30 % letal; bei latenter Hyperthyreose; Prophylaxe: Perchlorat)
  • Radiojodtherapie bei Gabe von jodhaltigen KM nicht mehr möglich (Cave: SchilddrüsenCa)
  • Barium: bei Perforation granulierende Peritonitis\

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